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adlr.link wird für weitere drei Jahre gefördert

adlr.link wird für weitere drei Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit einer Summe von rund 1,3 Millionen Euro gefördert. Seit dem Start des Rechercheportals zum Sommersemester 2016 haben sich deutschlandweit über 900 Nutzer für den Dienst registriert.

„Wir freuen uns sehr über die Entscheidung der DFG und die damit verbundene Anerkennung der bisher geleisteten Arbeit. Der FID wird von der UB Leipzig zu einem Modell für eine Bibliothek der Zukunft nachhaltig weiterentwickelt“, sagt Projektleiter Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider, Direktor der Universitätsbibliothek Leipzig. adlr.link ist das größte und umfangreichste Drittmittelprojekt der UB Leipzig, die derzeit mehr als 20 extern finanzierte Vorhaben betreut.

Schon heute sind in adlr.link rund 1,3 Millionen einzelne Datensätze nachgewiesen, wovon die Hälfte auf direkt online zugängliche Ressourcen entfällt. Onlinezeitschriften und Open Access spielen dabei auch in den Geistes- und Sozialwissenschaften eine immer wichtigere Rolle. Hier nimmt das Suchportal von adlr.link künftig eine wichtige Vermittlerrolle ein. Wenn Nutzende auf Ressourcen keinen direkten Zugriff haben oder neu erschienene Werke benötigen, springt adlr.link als Lieferdienst ein und besorgt diejenige Literatur, die die Nutzenden für Ihre Forschung brauchen.

adlr.link wird seit 2014 im Rahmen des Förderprogramms „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ von der DFG gefördert. Als bundesweites System ergänzen die Fachinformationsdienste die Informationsinfrastrukturen der Hochschulen und Forschungseinrichtungen durch überregionale Dienstleistungen für den Spitzenbedarf.