Monthly Archives: Juni 2018

Verfügbarkeitsanzeige nun auch in Hessen online / Bibliotheksliste aktualisiert

Verfügbarkeitsanzeige nun auch für NutzerInnen in Hessen möglich

Für die online verfügbaren Zeitschriftenartikel haben wir bereits seit längerem eine direkte Verfügbarkeitsanzeige, die den NutzerInnen in Echtzeit anzeigt, ob eine Zeitschrift bei ihrer jeweiligen Heimatbibliothek lizenziert ist. Ein ähnliches Feature haben wir im Frühjahr auch für Bücher, E-Books und andere Medien, die mit einer ISBN versehen sind, eingeführt.

Ab sofort können auch die NutzerInnen in Hessen direkt bei der Anzeige eines Titels sehen, ob dieser sich im Besitz der Heimatbibliothek befindet oder nicht. Der zuständige Verbund Hebis spielt die Daten nun in den Index ein. Im Detail sieht das so aus:


Bibliotheksliste erweitert

Wir haben die Liste der möglichen Heimatbibliotheken im Nutzerkonto aktualisiert. Falls bisher Ihre Bibliothek nicht verzeichnet war, können Sie Ihr Profil jetzt hier auf den neuesten Stand bringen.

Diese Bibliotheken haben wir neu in die Liste aufgenommen:

Ort Bibliothek
Berlin Bibliothek des Bundesarchivs
Berlin Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Bibliothek
Berlin Universitätsbibliothek der Universität der Künste
Frankfurt/Main Deutsches Filminstitut, Bibliothek
Karlsruhe Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe / Staatliche Hochschule für Gestaltung, Bibliothek
Köln Kunsthochschule für Medien, Bibliothek/Mediathek

Nachlese: adlr.link auf dem 107. Bibliothekartag

adlr.link war auf dem 107. Bibliothekartag in Berlin mit zwei Vorträgen vertreten. Hier finden Sie die Vortragsfolien zum Nachlesen und Nachschauen:

Zugänge organisieren statt Inhalte lizenzieren: Warum adlr.link die Bibliothek der Zukunft ist

Foto: Ulrich Johannes SchneiderIm Panel „FID – vom Programm in die Praxis“ stellten Henriette Rösch und Sebastian Stoppe in ihrem Vortrag die Frage in den Mittelpunkt, warum adlr.link die Bibliothek der Zukunft ist. Bibliotheken werden in Zukunft nicht mehr nur über die Anzahl ihrer lizenzierten Produkte attraktiv, sondern die Qualität einer Bibliothek wird sich an der Qualität ihrer Nachweissysteme messen lassen: Formale und inhaltliche Kuratierung von Metadaten, die intelligente Verknüpfung von Datensätzen mit Standortnachweisen und die nahtlose Bereitstellung von Zugangsmöglichkeiten ersetzen flächendeckende Lizenzierungen. Mit adlr.link geht die UB Leipzig konsequent diesen Weg und setzt statt auf die Verdopplung von Inhalten über FID-Lizenzierung auf Komplementarität in der Lieferleistung. So ist adlr.link ein FID mit leichtem Gepäck – und damit auch nach Auslauf der Förderung für eine Bibliothek mit einem begrenzten Erwerbungsetat zu betreiben. Gleichwohl ist dieses Modell voraussetzungsreich: Es setzt auf eine durchdachte und anpassungsfähige (Open-Source)-Technologie, Steuerungsfähigkeit der Daten durch einen eigenen Artikelindex und Kompetenz im Metadatenmanagement sowie auf fachwissenschaftliche Expertise bei der Auswahl der Quellen und der Vernetzung mit den Zielgruppen.

adlr.link – Entwicklungsstand und Zukunftsausblick

In der Fachsession „Kommunikations-, Medien- und Filmwissenschaft“ hat Sebastian Stoppe noch einmal einen Überblick über die bisherige Entwicklung und die Dienstleistungen von adlr.link gegeben und einen Ausblick auf die zukünftige Ausgestaltung des Fachinformationsdienstes gewagt.

Bibliothekartag 2018: Warum adlr.link die Bibliothek der Zukunft ist

adlr.link wird auf dem diesjährigen Bibliothekartag vom 12. bis zum 15. Juni 2018 auch ein Thema im Panel „FID – vom Programm in die Praxis“ sein.

Im Rahmen dieses Panels am 13. Juni um 13.30 Uhr diskutieren wir die innovativen Features und Dienstleistungen von adlr.link unter dem Titel Zugänge organisieren statt Inhalte lizenzieren: Warum adlr.link die Bibliothek der Zukunft ist.

Bibliotheken werden in Zukunft nicht mehr nur über die Anzahl ihrer lizenzierten Produkte attraktiv, sondern die Qualität einer Bibliothek wird sich an der Qualität ihrer Nachweissysteme messen lassen: Formale und inhaltliche Kuratierung von Metadaten, die intelligente Verknüpfung von Datensätzen mit Standortnachweisen und die nahtlose Bereitstellung von Zugangsmöglichkeiten ersetzen flächendeckende Lizenzierungen.
Mit adlr.link geht die Universitätsbibliothek Leipzig konsequent diesen Weg und setzt statt auf die Verdopplung von Inhalten über FID-Lizenzierung auf Komplementarität in der Lieferleistung. Mit Hilfe smarter Technologien werden über adlr.link die in Deutschland bereits vorhandenen Lizenzen und freie Quellen zusammengeführt. Wer sich registriert, sieht, welche Titel in seiner Einrichtung oder der Nachbareinrichtung vorhanden sind und kann auf sie zugreifen – und sind sie nicht vorhanden, kann er direkt über das Portal Dokumente über den Lieferdienst bestellen oder sich neu erschienene Print-Titel direkt nach Hause schicken lassen.

So ist adlr.link ein Fachinformationsdienst mit leichtem Gepäck – und damit auch nach Auslauf der Förderung für eine Bibliothek mit einem begrenzten Erwerbungsetat zu betreiben. Gleichwohl ist dieses Modell voraussetzungsreich: Es setzt auf eine durchdachte und anpassungsfähige (Open-Source)-Technologie, Steuerungsfähigkeit der Daten durch einen eigenen Artikelindex und Kompetenz im Metadatenmanagement sowie auf fachwissenschaftliche Expertise bei der Auswahl der Quellen und der Vernetzung mit den Zielgruppen.

Daneben wird es auf dem Bibliothekartag am 15. Juni von 11 bis 12.30 Uhr unter dem Chair vom adlr.link-Projektkoordinator Sebastian Stoppe eine eigene Fachsession für die Kommunikations-, Medien- und Filmwissenschaft geben, die dem Austausch mit der jeweils fachlich nahen bibliothekarischen Community dienen soll. Alle FachreferentInnen und BibliothekarInnen, die sich mit diesen Fächern beschäftigen, sind herzlich zu der Fachsession eingeladen. Bewährt sich das Konzept, bemüht sich der VDB darum, dieses Format zu verstetigen.

Academic Video Online/Film Scripts Online-Lizenz endet am 30. Juni

adlr.link wird die seit zwei Jahren bestehende Lizenz zum Angebot Academic Video Online/Film Scripts Online von Alexander Street (heute ProQuest) wegen zu geringer Nutzung nicht verlängern. Die Nutzung über das Portal von adlr.link ist noch bis zum 30. Juni 2018 möglich.